Quote – und was ist mit den Eichhörnchen?

Frauenquote für Querdenker

Einige finden Sie zwingend notwendig – andere stehen ihr skeptisch gegenüber. Und da wird dann gestritten: „Wir brauchen eine Quote, weil Frauen benachteiligt werden“ – „Wir brauchen keine Quote weil sie Männer benachteiligt.
Mir ist das alles suspekt – denn bisher haben weder die Gegner noch die Befürworter die Quotengruppe definiert.
Ja auf den ersten Blick erscheint es total klar – in einer Frauenquote geht es um Frauen. Aber mir stellt sich vor dem Hintergrund einer “optimierten” Geschlechtervielfalt innerhalb der Piratenpartei eine Frage :

Was zum Teufel ist denn mit den Eichörnchen ?

Ja ich weiß ihr denkt jetzt – der Belze jetzt trollt er uns wieder . Und ihr habt vollkommen recht. Aber wenn ihr weiterdenkt werdet ihr erkennen, dass das richtig ist.
Denn was ist eine Frau? – ist das die biologische Hülle oder ist der seelische Zustand? – das eigene Bewusstsein über einen selbst? Wo fängt “Frau” oder “Mann” sein an? – wo hört es auf? – wer definiert es?
Von daher – bevor ihr eine Quote wollt oder nicht wollt – definiert doch erstmal die Gruppe für die ihr eine Quote wollt!!!
Alles andere ist eigentlich diskriminierend.
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Ein Gedanke zu „Quote – und was ist mit den Eichhörnchen?

  1. Als einheitliche Gruppe lässt sich „Frau“ nicht definieren, es sei denn in Prozenten/Grad oder ähnlichen Proporzen.
    Sicherlich gibt es aber weibliche und männliche Aspekte/Eigenschaften, da die Natur uns so geschaffen hat, um eine optimale Überlebensfähigkeit als Gruppe/Clan/Menschheit zu ermöglichen.
    Verschieden sind die Geschlechter, und tendentiell sind Männer männlich und Frauen fraulich … äh, weiblich, gelle?
    Sowohl patriarchalische wie matriarchalische oder gemischte Strukturen „funktionieren“ – es ist nur eine Frage, ob alle damit zufrieden sind, was wiederum vom gegenwärtigen Weltbild abhängt.
    Wenn wir eine Quote einführen, welche auch immer, ist sie ein demokratisch legitimes Mittel, um die internen wie externen Prozesse um weibliche Aspekte zu bereichern. Es ist wohl unumstritten, dass in Sachen Kommunikation das weibliche Geschlecht uns Mannsbildern was voraus hat (latürnich nicht jede einzelne).
    Quote ja oder nein kann entschieden werden – und dann schau‘ mer mal, was rauskommt.
    Da aus irgend einem Grund heute unsere westliche Gesellschaft Frauen nicht den Rang einräumt, über größere Gruppen entscheiden zu sollen (dürfen schon), ist ein bisschen Schützenhilfe im eigenen (männlichen) Interesse angebracht.
    Als ex-Verheirateter bin ich dafür, ich habe von meiner Frau einiges gelernt und weiß das sehr zu schätzen. Mit Unterdrückung, Benachteiligung oder Populismus hat das nur etwas zu tun, wenn sich jemand persönlich unterdrückt etc. fühlt – dann soll er/sie halt dagegen stimmen. Wenn er/sie Demokrat ist, muss er/sie halt mit dem Ergebnis leben. Ansonsten (sich) halt trollen.
    Herzliche Grüße,
    Felix

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